Entdecken Sie die vier Phasen der Business Intelligence – von der Datenextraktion bis zum intelligenten Reporting. Nutzen Sie BI für datengestützte Entsc…

Business Intelligence: Der Schlüssel zu datengestütztem Unternehmenserfolg
Business Intelligence (BI) ermöglicht es allen Verantwortlichen in einem Unternehmen, sich einen Überblick über die Geschäftstätigkeiten zu verschaffen, um sie bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Mithilfe von Business-Intelligence-Tools ist es möglich, Analysen auf historischen, aktuellen oder auch prädiktiven Daten zu erstellen. Durch den Einsatz von Big Data und Data Science kann BI sehr große Datenmengen schnell und komplex verarbeiten.
Die vier grundlegenden Phasen der Business Intelligence

Die Welt der Daten ist komplex und unübersichtlich, doch Business Intelligence schafft Klarheit. Es ist der Prozess, der Rohdaten in wertvolle Erkenntnisse verwandelt, um strategische und operative Entscheidungen zu fundieren. In diesem Artikel durchlaufen wir die vier entscheidenden Phasen, die den Weg von der Datenquelle zum intelligenten Dashboard ebnen und zeigen, wie Unternehmen ihre volle Potenzial entfalten können.
- Datenextraktion und -konsolidierung: Sammlung von Daten aus diversen Quellen wie CRM-Systemen, Datenbanken und Flat Files.
- ETL-Prozess (Extract, Transform, Load): Bereinigung und Umwandlung der Daten für die Analyse.
- Data Warehouse: Zentrale Speicherung und Strukturierung der aufbereiteten Daten.
- Reporting und Visualisierung: Erstellung von Dashboards zur einfachen Interpretation und Weitergabe der Erkenntnisse.
Jede dieser Phasen ist ein integraler Bestandteil des BI-Zyklus, der sicherstellt, dass die richtigen Informationen zur richtigen Zeit den Entscheidungsträgern zur Verfügung stehen. Die Entscheidungen, die sich aus den Datenanalysen ergeben, können sowohl operativer als auch strategischer Natur sein und den Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens maßgeblich beeinflussen.
Datenquellen und Konsolidierung

Die Daten eines Unternehmens sind in verschiedenen Informationssystemen verteilt – von CRM (Customer Relationship Management) und ERP (Enterprise Resource Planning) über Datenbanken bis hin zu einfachen Flat Files. Mithilfe von BI ist es möglich, diese verstreuten Daten zu extrahieren und zu konsolidieren. Ziel ist es, sie anhand von Dashboards darzustellen und den Anwendern die Möglichkeit zu geben, detaillierte Analysen durchzuführen. Um die Analysen noch weiter zu vertiefen, können sowohl interne als auch externe Daten wie z. B. soziale Netzwerke oder Daten von Analystenfirmen konsolidiert werden.
All diese Daten sind zwar verfügbar und zugänglich, aber man muss sie darüber hinaus abrufen, umwandeln, bereinigen, ordnen und nicht zuletzt auch speichern können. Mithilfe eines ETL (seine Funktionsweise wird weiter unten erklärt) lässt sich dies bewerkstelligen. Alle Daten können abgerufen und gespeichert werden. Im Idealfall können durch die Identifizierung der für den geäußerten Bedarf wesentlichen Daten die Kosten gesenkt und die Gesamtleistung verbessert werden.
ETL (Extract Transform Load): Das Herzstück der Datenbereinigung
Das Ziel eines ETL ist es, Daten aus verschiedenen Quellen als Eingabe abzurufen und als Ausgabe saubere Daten zu erhalten, die für verschiedene analytische Funktionen genutzt werden können. Dabei wird zwischen drei Schritten unterschieden.
- Extraktion: Die Datenquellen eines Unternehmens sind vielfältig, daher ist es für den ETL notwendig, über zahlreiche Konnektoren zu verfügen, um die relevanten Daten abzurufen. Das ETL wird also mit den entsprechenden Quellen verbunden, um die Daten zu extrahieren oder je nach System auf die Übermittlung der Daten zu warten.
- Transformation: Dieser Schritt ist von entscheidender Bedeutung, da er es ermöglicht, die eingehenden Daten zu bereinigen, zu sortieren und je nach Bedarf zu organisieren. Bei der Transformation gelten verschiedene Regeln wie Standardisierung, Deduplizierung oder auch Verifizierung.
- Laden: Der letzte Schritt des Prozesses, der darin besteht, die extrahierten und dann umgewandelten Daten in das Data Warehouse zu laden. Der gesamte Prozess läuft in der Regel automatisch ab. ETL berücksichtigt insbesondere die Verwaltung von Ausnahmen.
Dieser Schritt in der Business Intelligence ist von entscheidender Bedeutung. Die richtige Implementierung eines ETL ermöglicht es, qualitative, verwertbare und analysierbare Daten zu erhalten. Dieser Schritt kann direkt in die handelsüblichen Reporting-Tools integriert werden. Allerdings muss man sich vor Augen führen, dass dieses Vorgehen nicht optimal ist. Für robustere und vor allem leistungsfähigere Prozesse ist die Verwendung eines ETL unbedingt zu empfehlen.
Anmerkung: Wenn sehr große Datenmengen mithilfe von Big-Data-Lösungen verarbeitet werden, werden wir anstelle eines ETLs eher ELTs (Extract – Load – Transform) verwenden. In diesem Fall werden alle Daten abgerufen, in der Regel unverarbeitet in einem Data Lake gespeichert und dann je nach Bedarf umgewandelt.
Data Warehouse (DWH): Das Zentrale Archiv für Unternehmensdaten
Nach dem Abrufen der Daten folgt der nächste Schritt. Dieser besteht in der Speicherung dieser Daten. Dazu werden in der Regel Data Warehouses verwendet. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Datenbanken, die einen Teil oder die Gesamtheit der funktionalen Daten eines Unternehmens enthalten. Dank der Verwendung eines ETL sind die Daten bereits gut strukturiert und sauber.
Data Warehouses ermöglichen eine umfangreiche Datenspeicherung, aber nicht nur das. Diese Data Warehouses werden auch zur temporalen Datenerhaltung verwendet. So werden keine Daten gelöscht oder ersetzt, sondern im Laufe der Zeit historisiert. Dies ermöglicht den Aufbau von Analysen mit einer zeitlichen Verfolgung bestimmter Indikatoren. Wir haben gesehen, dass das ETL eine Transformation der Daten vornimmt, bevor sie geladen werden. Es ist auch denkbar, dass die Rohdaten zusätzlich zu den transformierten Daten gespeichert werden. Sie können dann für zukünftige Zwecke verwendet werden.
Im Folgenden liegt der Schwerpunkt auf der Datenanalyse. Hierfür gibt es bewährte Verfahren und Regeln, um eine konsistente und leistungsfähige Datenstruktur im BI-Kontext zu erhalten. Das gängigste Datenmodell ist das Sternschema. In diesem Schema gibt es zwei Arten von Tabellen:
- Fakten-Tabellen enthalten Messungen wie KPIs, Preis, Menge.
- Dimensionstabellen enthalten Unternehmenskonzepte wie Kunde, Fabrik, Zeit.
Nach der Abfrage, der Umwandlung, der Speicherung der Daten im Data Warehouse folgt die Strukturierung, die die Datenanalyse zusätzlich erleichtert. Der letzte Schritt besteht in der Erstellung von Dashboards mithilfe von Reporting-Tools.
Reporting und Visualisierung: Daten in eine verständliche Sprache übersetzen
Das Ziel dieser Tools ist es, mit den abgerufenen Daten Storytelling zu betreiben. Ein Raster mit Rohdaten ist sehr oft schwer zu analysieren und daher nicht effektiv. Deshalb ist die Verwendung von Diagrammen, je nach Art der Daten und des Ziels, unerlässlich. Diese Tools lassen sich in der Regel in vier Teile untergliedern:
- Wiederherstellung der im Data Warehouse gespeicherten Daten.
- Logische Modellierung der Daten.
- Erstellung von Dashboards.
- Gemeinsame Nutzung und Verbreitung.
Praktische Anwendungen und die Zukunft von Business Intelligence
Die Einsatzmöglichkeiten von Business Intelligence sind vielfältig und reichen durch nahezu alle Branchen. Viele verschiedene Branchen haben Business Intelligence frühzeitig eingeführt, darunter das Gesundheitswesen, die Informationstechnologie und das Bildungswesen. Sämtliche Unternehmen können von der Nutzung von Daten zur Umgestaltung ihrer Betriebsabläufe profitieren.
Finanzdienstleistungsunternehmen nutzen BI bereits, um einen vollständigen Überblick über alle ihre Filialen zu erhalten, um deren Leistung zu messen und Potenziale zu identifizieren. Durch den Zugang zu einer zentralen Business-Intelligence-Plattform konnten einige dieser Unternehmen alle Daten ihrer Filialen in einem einzigen Dashboard vereinen. Die Entscheidungsträger in diesen Unternehmen können dadurch Kunden identifizieren, deren Kapitalbedarf sich ändern könnte. Weiterhin ermöglichen sie, die Performance zwischen verschiedenen Regionen zu vergleichen. Daraus ergeben sich mehr Optimierungspotenzial und ein besserer Kundenservice.
Die Business-Intelligence-Branche entwickelt sich ständig weiter, um den Anforderungen der Unternehmen und der Technologie gerecht zu werden. Es steht auch fest, dass künstliche Intelligenz und Machine Learning weiter an Bedeutung gewinnen werden und dass Unternehmen die Erkenntnisse der KI in ihre BI-Strategie integrieren können. Mit zunehmender Ausrichtung auf Big Data wird auch der Datenaustausch und die Interaktion zunehmen. Die Visualisierung von Daten wird künftig noch entscheidender sein, um in Teams und über Abteilungen hinweg zusammenzuarbeiten.
Business Intelligence bietet die Möglichkeit, Verkäufe praktisch in Echtzeit zu verfolgen, das Kundenverhalten zu erforschen, Umsatzprognosen zu erstellen und noch vieles mehr. Folglich haben verschiedene Branchen wie der Einzelhandel, die Versicherungsbranche und die Ölindustrie BI eingeführt. Jedes Jahr kommen mehr und mehr hinzu. BI-Plattformen passen sich an neue Technologien und die Innovationen ihrer Nutzer an.
In diesem Artikel wurden alle wichtigen Schritte vorgestellt, um einen leistungsfähigen Prozess aufzubauen, der die Grundprinzipien der Business Intelligence beachtet. Von den Datenquellen bis hin zum Teilen und Weiterleiten von Dashboards haben wir die gesamte Bandbreite der Business Intelligence durchlaufen.
Business Intelligence ist ein bereichsübergreifender Bereich, der die Daten mit den Geschäftsbereichen verbindet. Durch den Einsatz zahlreicher Technologien im Zusammenhang mit Data Science, Data Engineering und Data Analysis ist es möglich, allen Geschäftsbereichen eines Unternehmens viele Informationen zur Verfügung zu stellen.
Haben Sie Fragen zur Implementierung von Business Intelligence in Ihrem Unternehmen? Teilen Sie uns Ihre Gedanken in den Kommentaren mit und bleiben Sie für weitere tiefgehende Einblicke in die Welt der Datenanalyse dran!





Der Artikel beschreibt die potenziellen Vorteile von Business Intelligence sehr überzeugend, insbesondere wie BI ‚Klarheit schafft‘ und Unternehmen ‚ihr volles Potenzial entfalten‘ können. Ich frage mich jedoch, ob es zu diesen weitreichenden Behauptungen auch konkrete Fallstudien, statistische Daten oder Metriken gibt, die den direkten Einfluss von BI auf den Unternehmenserfolg oder den Wettbewerbsvorteil *quantifizierbar* belegen? Solche Beweise würden die Argumentation noch wesentlich stützen und greifbarer machen, anstatt nur die allgemeinen Möglichkeiten aufzuzeigen.
Vielen dank für ihren durchdachten kommentar und die wertvolle frage. sie haben recht, dass konkrete fallstudien und quantifizierbare daten die argumentation noch stärker untermauern würden. mein artikel zielte darauf ab, die prinzipiellen vorteile und das potenzial von business intelligence aufzuzeigen und ein grundlegendes verständnis dafür zu schaffen, wie es unternehmen helfen kann, klarheit zu gewinnen und ihr potenzial zu entfalten.
es gibt tatsächlich zahlreiche studien und fallbeispiele, die den direkten einfluss von bi auf den unternehmenserfolg belegen, von umsatzsteigerungen über kostensenkungen bis hin zu verbesserter kundenzufriedenheit. diese daten sind oft branchen- und unternehmensspezifisch, was es schwierig macht, sie in einem allgemeinen artikel umfassend darzustellen. ich werde jedoch ihre anregung aufgreifen und in zukünftigen artikeln versuchen, konkretere beispiele und daten zu integrieren, um die praktische anwendung und die messbaren ergebnisse noch deutlicher hervorzuheben. vielen dank nochmals für ihre rückmeldung. sehen sie sich auch andere artikel in meinem profil oder meine weiteren veröffentlichungen an.
Was kostet diese Business Intelligence denn eigentlich? Mit welchen Lizenzgebühren, Abonnementkosten oder langfristigen Investitionen muss man hier rechnen? Das klingt sehr nach einer Technologie, die sich nur kapitalkräftige Unternehmen oder Wohlhabende leisten können.
Das ist eine sehr wichtige und berechtigte Frage, die ich gerne ausführlicher beantworte. Die Kosten für Business Intelligence können tatsächlich stark variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Unternehmens, dem Umfang der benötigten Funktionen und der gewählten Lösung. Es gibt sowohl kostenlose Open-Source-Tools, die jedoch technisches Know-how erfordern, als auch proprietäre Lösungen mit gestaffelten Lizenzmodellen. Letztere können von monatlichen Abonnementgebühren bis hin zu größeren Einmalinvestitionen reichen, die sich aber oft durch die gewonnenen Erkenntnisse und Effizienzsteigerungen schnell amortisieren. Es ist also keineswegs nur eine Technologie für kapitalkräftige Unternehmen, da es für jedes Budget und jede Unternehmensgröße passende Optionen gibt.
Ich danke Ihnen für diesen wertvollen Kommentar und Ihre Aufmerksamkeit. Ich hoffe, meine Antwort konnte etwas Licht ins Dunkel bringen. Sehen Sie sich auch andere Artikel in meinem Profil oder meine weiteren Veröffentlichungen an, um mehr über verwandte Themen zu erfahren.
Das ist ein spannendes Thema, und es erinnert mich an eine persönliche Anekdote, die, wenn auch in viel kleinerem Maßstab, die Essenz von „Rohdaten in wertvolle Erkenntnisse“ für mich greifbar gemacht hat.
Vor ein paar Jahren plante ich mit einer kleinen Gruppe von Freunden eine größere Reise durch mehrere Länder. Stell dir vor: Jeder hatte andere Vorstellungen, unterschiedliche Budgets, bevorzugte Abflugorte und natürlich eine unendliche Liste von „Must-sees“ und „Could-dos“. Mein Browser war ein einziges Chaos aus geöffneten Tabs – Flugportale, Hotelbewertungen, Blogbeiträge über Sehenswürdigkeiten, Zugverbindungen, Mietwagenoptionen. Dazu kamen noch die WhatsApp-Nachrichten mit immer neuen Vorschlägen und Bedenken. Es war ein wahrer Tsunami an Informationen, der mich schlichtweg paralysierte. Ich hatte Daten, ja, jede Menge davon, aber ich konnte keine einzige fundierte Entscheidung treffen, weil mir der Überblick fehlte. Es fühlte sich an, als würde ich in einem Meer von Zahlen und Fakten ertrinken, ohne einen Kompass.
Irgendwann saß ich da und dachte: Das geht so nicht. Ich brauche eine Struktur. Also habe ich mir die Zeit genommen und all diese Informationen in eine einfache Tabelle gegossen. Ich habe Spalten erstellt für Destinationen, mögliche Reisedaten, Flugoptionen mit Preisen und Flugzeiten, Hotelkategorien mit Kosten, die wichtigsten Aktivitäten vor Ort und sogar eine Spalte für die individuellen Präferenzen und Budgets jedes Einzelnen.
Und plötzlich… war da Klarheit. Es war wie Magie! Ich konnte auf einen Blick sehen, welche Flugverbindung die günstigste war, welche Hotelkombination am besten zu unserem Budget passte und wie wir die Tage am effizientesten gestalten konnten, ohne von einem Ort zum nächsten zu hetzen. Die Rohdaten, die mich zuvor erdrückt hatten, verwandelten sich in greifbare Optionen und klare Entscheidungswege. Wir konnten plötzlich Prioritäten setzen, Kompromisse eingehen und die Reise so planen, dass sie für alle passte.
Es war natürlich kein komplexes BI-System mit Big Data und prädiktiven Analysen, aber für mich war es in diesem Moment mein ganz persönliches Business Intelligence. Es hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Informationen nicht nur zu sammeln, sondern sie so aufzubereiten, dass sie wirklich als Grundlage für gute Entscheidungen dienen können. Seitdem nutze ich diese „persönliche BI“ auch für kleinere Projekte im Alltag – und es macht einen riesigen Unterschied.
Vielen dank für diesen wunderbaren und detaillierten kommentar. es ist faszinierend zu lesen, wie sie das prinzip der datenanalyse und der umwandlung von rohdaten in wertvolle erkenntnisse auf eine so persönliche und nachvollziehbare weise angewendet haben. ihre geschichte über die reiseplanung ist ein perfektes beispiel dafür, dass die grundlagen von business intelligence nicht nur großen unternehmen vorbehalten sind, sondern in unserem täglichen leben einen enormen unterschied machen können. die parallele, die sie zwischen ihren persönlichen herausforderungen und den komplexeren anforderungen der datenverarbeitung ziehen, ist sehr treffend und unterstreicht die universalität des themas. es zeigt, dass die schlüssel zum erfolg oft in der strukturierung und klaren aufbereitung von informationen liegen, unabhängig von der größe des datensatzes.
es freut mich sehr, dass mein artikel sie zu dieser reflexion angeregt hat und sie ihre eigenen erfahrungen teilen konnten. ihre anekdote bereichert die diskussion ungemein und macht das konzept noch greifbarer. ich bin zuversichtlich, dass auch andere leser von ihrer perspektive profitieren werden. vielen dank nochmals für ihren wertvollen beit